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Lebensmittel online bestellen - Am Bildschirm durch den Supermarkt bummeln

Es ist ein Thema, über das im Freundes- oder Familienkreis durchaus schon mal etwas heftiger Lebensmittel im Internet kaufenLebensmittel online kaufen
Foto: © vege
diskutiert werden kann. Denn die Befürworter und die Gegner des Lebensmitteleinkaufs im Internet haben jeweils gute Argumente parat und fast immer haben sie auch schon Erfahrungen gemacht, die ihre Ansichten eindrucksvoll untermauern.
Die Vorteile, wenn man den Lebensmitteleinkauf online erledigt, liegen auf der Hand. Lange Anfahrtswege entfallen ebenso wie die Parkplatzsuche. Man muss sich weder an der Fleischtheke anstellen, noch lange an der Kasse warten.
Auch das Schleppen schwerer Taschen entfällt, die Ware wird ja schließlich direkt an die Haustür geliefert.
An körperlicher Anstrengung bleibt bei einem solchen Einkauf dann nur noch das Auspacken und Einräumen der Waren übrig. Zeitersparnis und Bequemlichkeit sind deshalb die Hauptvorteile des Einkaufs online. So jedenfalls sehen es die Befürworter.

In Sachen Bequemlichkeit fällt den Gegnern dieser Einkaufsform zwar kein Gegenargument ein, aber die Zeitersparnis lassen sie nicht gelten. Sie finden es ermüdend und nervig, ständig zwischen den Warengruppen hin- und herblättern zu müssen. Dann könne man auch gleich vor Ort im Supermarkt die Gänge entlangfahren. Und was ist mit der Anfahrt? Da wird auch nicht wirklich Zeit gespart, so die Gegner. Denn bei der Lieferung wird stets ein Zeitfenster von mehreren Stunden angegeben. In dieser Spanne muss man daheim sein, um den Einkauf in Empfang nehmen zu können. Das kann gut und gern eine längere Zeitspanne sein, als der ganze Einkauf "in echt" gedauert hätte. Das stimmt, geben die Befürworter zu, aber in der Wartezeit kann man natürlich eine Menge im Haus oder am Schreibtisch erledigen.

Einkaufen im Internet wird immer beliebter:
Den Fans des Interneteinkaufs gefallen die Sonderangebote, die zum Teil nur für Onlinekunden angeboten werden. Zudem sei der Onlinekunde sehr diszipliniert. Er kaufe nur ein, was er wirklich brauche. Bei einem Bummel durch einen realen Supermarkt werde man dagegen leichter verführt, auch Dinge in den Wagen zu legen, die man nicht unbedingt benötigt. Kein schlechter Einwand, doch die Gegner des Onlineeinkaufs geben sich so schnell nicht geschlagen. Wer sich im Supermarkt etwas Zeit nimmt, so ihre Ansicht, entdeckt leichter einmal neue Produkte und bringt somit Abwechslung auf den Tisch. Das Hauptargument aber liegt für sie darin, dass sie vor Ort die Qualität eines Produkts besser beurteilen können. Das gilt zum Beispiel am Fleischthresen, an der Käsetheke und auch in der Obst- und Gemüseabteilung. Beim Onlineeinkauf kann der Kunde diese Auswahl nicht selbst treffen. So läuft man Gefahr. Das man mal ein überreifes Stück Obst oder einen Joghurt bekommt, bei dem das Haltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist.



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