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So beugen Sie Glutenunverträglichkeit vor
(djd/pt). Im Alter von circa einem halben Jahr geht es los: Baby bekommt seinen ersten Keks, es werden Gläschen gefüttert und bald will der Nachwuchs auch "am Tisch mitessen". Doch Achtung: Etwa jeder tausendste Deutsche leidet an einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten, das in nahezu allen gängigen Getreidesorten wie Weizen, Roggen oder Dinkel vorkommt. Bei Kleinkindern wird dieses Krankheitsbild als Zöliakie bezeichnet und äußert sich in Symptomen wie Gedeihstörungen, Leibblähungen, Blässe, Appetitlosigkeit oder Muskelschwäche. So richtig "gemein" aber ist, dass Gluten nicht etwa nur in Getreideprodukten enthalten ist, sondern - auf Grund seiner Eigenschaften als Emulgiermittel, Stabilisator oder Trägerstoff - auch in einer Vielzahl von verarbeiteten Lebensmitteln, wie z.B. Fruchtjoghurt, Wurst oder Ketchup. Glücklicherweise haben sich heute eine Reihe verantwortungsbewusster Nahrungsmittelhersteller der Problematik angenommen und eine Vielzahl von glutenfreien Produkten auf den Markt gebracht. So kann die ganze Familie gemeinsam ein leckeres Nudelgericht verzehren (z.B. von Seitz Glutenfreie Teigwaren), ohne dass "doppelt gekocht" werden muss. Und natürlich läuft man so gar nicht erst Gefahr, dass eine bislang unerkannte Glutenunverträglichkeit zu Problemen führt. Tipps und Hilfestellung für Betroffene gibt es im Internet - z.B. unter www.dzg-online.de
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