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Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Lebensmittelzusatzstoffe werden den Nahrungsmitteln absichtlich beigefügt um z.B. die Haltbarkeit, den Geschmack oder das Aussehen zu verändern.
Aber die Lebensmittelindustrie darf natürlich nicht unendlich viele Zusatzstoffe pro Lebensmittel verwenden. Das ist in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung streng geregelt. Einige Stoffe dürfen nur für bestimmte Lebensmittel verwendet werden und für manche Zusatzstoffe gibt es sogar eine Mengenbegrenzung. Zusätzliche Stoffe sollten nur dann eingesetzt werden, wenn es wirklich nicht anders geht. Zur Zeit gibt es 305 in der EU zugelassene Stoffe.
Sind diese Lebensmittelzusatzstoffe gesundheitsschädlich? Nein. Bevor so ein Stoff von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zugelassen wird, müssen die Firmen beweisen, dass ihr Zusatzstoff die Gesundheit nicht gefährdet.
Wie erkenne ich diese Zusatzstoffe? Die Stoffe sind in ganz Europa gleich. Damit man Sie unterscheiden kann, hat die Europäische Union sogenannte E-Nummern eingeführt. Diese Nummern stehen für die verschiedenen Stoffe und sind überall in Europa gleich.
Schauen Sie also beim Lebensmittelkauf mal auf die Verpackung. Dort muss eine Zutatenliste angegeben sein. Oft werden die Lebensmittelzusatzstoffe aber auch mit dem wissenschaftlichen Namen angegeben.
Einige der häufigsten Zusatzstoffe sind:
E 306 - Vitamin E Es verhindert, dass das Lebensmittel oxidiert (also mit Luft in Verbindung kommt).
E 412 - Guarkernmehl Dieses wird als Verdickungsmittel verwendet.
E 950 - Acesulfam Das ist ein künstlich hergestellter Süßstoff, welcher 200-mal süßer ist als natürlicher Zucker. Ob er gesünder ist als Zucker wird immer öfter angezweifelt.
E 903 - Carnaubawachs Dieses Wachs wird aus den Blättern der Carnaubapflanze gewonnen. Es wird als natürliches Trenn- oder Überzugsmittel zum Beispiel bei Süßigkeiten verwendet.
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